(aus der Sicht von funnyeva)
Am Samstag 08.11.2008 war es endlich mal wieder soweit. Ein POF-Treffen stand an.
Nachdem mein morgendliches Pferde-Bespassungs-Programm in der knapp kalkulierten Zeit erfolgreich abgeschlossen war, kam wieder einmal etwas dazu, was zu einer Abfahrtsverspätung von einer Stunde führte.
Erst hatte ich, auf dem Rückweg von der Reithalle zum Stall, den Hund einer Vereinskollegin im schlepp, welche weit und breit nicht zu sehen war. Nach einigem hin und her telefonieren, ca. 30 Minuten später, tauchten dann durch Zufall die auf, die ihn zu beaufsichtigen hatten. Sammelten ihn ein und die Welt war in Ordnung. Also auf in den Stall, die Pferdchen schnell versorgen und ab nach Hause.
Am Stall angekommen, Pferdchen versorgt, alles aufgeräumt und vorbereitet für meine Abwesenheit, setz ich mich auf meinen Roller, fahr aus dem Hof und schwupps, ein Platten!!
Also Roller wieder in den Hof geschoben und telefoniert, das sich jemand über das Wochenende darum kümmert.
In der Zwischenzeit nach Hause gelaufen, schnell das Auto bestückt, im Turbo unter die Dusche und ab auf die Autobahn. Mittlerweile mit einer ganzen Stunde Verspätung.
Die Strecke war klar. Vorher ein Blick in die Karte, Routenplanerausdruck auf dem Beifahrersitz, Handynummer für den Fall der Fälle gespeichert und los ging es.
A81, A3, Ausfahrt Nr. 65 (Marktheidenfeld) , B8, Die Ortschaften durch die ich kommen sollte standen auch auf einem Zettel notiert. In Marktheidenfeld ging es dann los. Irgendwie war ich falsch. Wo war der Kreisverkehr, den der Routenplaner da beschrieb? Naja, Tankstelle, Stop, Info geholt und weiter ging es, in die richtige Richtung.
In dem einen Ort, verpaßte ich dann irgendwie die Abzweigung und fuhr einen geringfügigen Umweg, von ca. 10 (?) km.
Den nächsten Abzweig, 2 Ortschaften weiter erwischte ich dann und ich konnte Steinfeld nicht mehr verfehlen.
Nach kurzem umorientieren, fand ich dann auch die richtige Straße und entdeckte auch gleich die Anlage von Sue, wo wir uns treffen wollten. Einmal außen herum gefahren, wo ist der ein Eingang???
Handy in die Hand genommen und mir erklären lassen.
endlich angekommen
Lea und Fio mit Tochter waren auch schon da. Sue`s Mutter durften wir auch kennenlernen.
Alle schön begrüßt, dann hat Sue mir auch noch mal die vier Pferde vorgestellt. Anschließend ging es in die Sattelkammer, in der derzeit, die 2 Katzen Franz und Sissi untergebracht sind.
Hier war erst mal knuddeln, knuffeln, begutachten und bewundern angesagt So nebenbei bewunderten wir die sehr geräumige Sattelkammer, in der eine schöne Ordnung herrscht und die gut durchdacht aufgebaut und eingerichtet ist.
Nun ging es weiter, vorbei an gaaanz vielen Schleifen, Schärpen und Pokalen, dabei die helle, freundliche große Reithalle bewundernd, ins Reiterstübchen.
Dort wurden wir von Sue und ihrer Mutter erst einmal verköstigt mit lecker Fleichkäs, Würstchen, Brötchen und reichlich Getränken.
Anschließend sind wir wieder raus in den Stall, Sue sollte uns ihren Star, Don Boy einmal unter dem Sattel vorstellen.
Er war fix geputzt, gesattelt,in der Halle, etwas ablongiert und schon stieg sie auf und begann ihn zu lockern und zu lösen, um uns dann einen Bruchteil dessen zu zeigen, was die Zwei so können.
Wir kamen aus dem Bewundern und Bestaunen nicht mehr heraus und fragten uns so manches mal, wie reitet man das? Also wie sagt man dem Pferd, das es eben genau DAS SO machen soll??
Als sie dann mit ihm zum Ende kam, hieß es wieder absatteln, alles aufräumen, abdecken und versorgen.
Pünktlich gegen 15 Uhr, kam dann auch endlich unser Catzchen an.
Nun war noch Rio Grande an der Reihe. Als er aus der Box kam und endlich die Decke runter kam, konnten und mußten wir ihn alle noch einmal so richtig bewundern! Was ein Pferd!!! WOW!!!
Um ihn originalgetreu vorstellen zu können, bekam er seinen spanischen Sattel mit Schweifriemen, Vorderzeug und Prunkzaum auf.
Ja und so er sah nicht nur stielecht aus, nein, sie stellte ihn uns auch unter dem Sattel traditionell vor.
Zum Ende hin entschieden wir, dass wir ein Gruppenfoto mit ihr und dem schicken Hengstchen machen wollen. Also raus aus der Halle und einen netten Platz gesucht. *knips knips *
Wieder abgesattelt, Rio nochmals ausgiebig bewundert und ihn und seine Sachen wieder ordentlich aufgeräumt.
Einigen wurde es beim rumstehen dann doch etwas kalt.Also alle wieder ins Reiterstübchen, wo wir wieder ausgiebig mit leckerem Kuchen, Keksen, Tee und Kaffee verwöhnt wurden. So ganz nebenbei wurden da Fotos von Lea`s Alanna und DVD`s von Eddie angeschaut.
Hier saßen wir dann in einer gemütlichen Runde und bestaunten die Bilder und Filme.
Catzchen verließ uns schon nach kurzer Zeit wieder, da sie Sid noch zu Hause abholen wollte, für das spätere gemeinsame Abendessen in Karlstadt beim Italiener.
Sue versorgte nebenbei noch ihre Pferdchen, dann brachten Fio, Lea und ich sie nach Hause, da sie Abends nicht dabei sein konnte, wegen einem anderen für sie sehr wichtigen Termin. Wir bedankten und noch mal für die Gastfreundschaft, mit der wir empfangen wurden.
Als sie von uns zu Hause abgesetzt wurde, machten wir uns auf den Weg nach Karlstadt.
In Karlstadt angekommen, etwa der Wegbeschreibung von Catzchen folgend, begann dann unser „Fahrspass - Abenteuer POF-Treffen“

Karlstadt und das Teegut hatten wir auf anhieb gefunden!
Noch mal mit Catzchen telefoniert, wo der Italiener noch mal sei.Da Catzchen was erzählte von wegen „Saupurzel und erster Zebrastreifen links“ suchten wir nun in genau der Straße mit eben diesem Namen nach dem besagten Italiener. Nur leider fanden wir ihn nicht. Also fuhren wir wieder zum Tegut und wollten uns dort von Catzchen abholen lassen. Dort erkundigte Fio sich nach dem richtigen Weg. Also fuhren wir wieder los, in den „Saupurzel“. Doch da war immer noch kein Italienisches Restaurant zu finden. Fio fragte dann einen Fußgänger, der da des Weges kam. Dieser war wohl auch nicht von dort, aber dennoch wußte er anscheinend, wo der besagte Italiener sein sollte.
Erklären könne er es nicht, aber zeigen schon. Also ließen Lea und ich ihn bei uns einsteigen und uns von ihm den Weg weisen.

So fuhren wir dann auf seine Anweisung die Straße wieder hinunter, drehten wieder um, fuhren sie wieder hinauf, rein in eine Sackgasse und fuhren die Straße dann wieder hinunter. Dann bogen wir nochmals links ab und siehe da, da kam ja noch ein Zebrastreifen!!!
nach diesem Zebrastreifen ging dann auch eine Straße nach links hoch und wir hatten Tatsache endlich den richtigen Weg und damit den Italiener gefunden.
Wir freuten uns Kekse ans Ohr und waren nur noch am Lachen, was für ein Ver-Fahrspass und was ein Abenteuer dieses POF-Treffen doch Tatsache geworden sei.
Catzchen hatte in der Zwischenzeit schon angerufen, als wir gerade den Parkplatz gesichtet hatten. Hier ließen wir dann unseren Passagier „Karl der nicht aus Karlstadt ist“ *tauf*
wieder aus dem Auto und bedankten uns für seine Hilfe und den Spaß, den wir mit und durch ihm hatten. Im Restaurant angekommen, saßen Sid und Catzchen schon wartend am für uns reservierten Tisch.
Wieder große Begrüßungszeremonie und dann begann ein entspannter, gemütlicher Abend mit gutem und reichlich Essen.
Irgendwann nach 21 Uhr, machten wir uns alle auf den Heimweg, bzw Lea fuhr mit Catzchen und Sid nach Lohr und ich hinter Fio nach Würzburg, da ich bei ihr schlafen wollte.
Voller Erstaunen mußte ich feststellen, das wohl die komplette Würzburger Polizei sich irgendwie überall an der Strecke die wir fuhren positioniert hatten. Ob die wohl wußten, das wir kommen?
Kurz vor 22 Uhr kamen wir dann endlich bei Fio an. Dort saßen wir dann noch ausgiebig zum Plaudern mit ihr, ihrem Mann und ihrer Tochter. Ich erklärte der Tochter, was es bedeutet, ein eigenes Pferd zu haben, das man dafür eben oftmals auf so einiges verzichten müsse, es viel Geld und vor allem noch mehr Zeit kostet, etc. .
Sie entschied sich dann nach kurzem Überlegen doch dafür, lieber kein eigenes Pferd/Pony haben zu wollen
So verbrachten wir einen gemütlichen Abend mit Kaminfeuer und Rotwein
Morgens gab es ein ausgiebiges, ausgedehntes Frühstück. Anschließend zeigte mir Fio, wie sie denn diese bezaubernden Perlen macht, erklärte mir nebenbei etwa wie es geht und ließ mich auch einmal mein Glück versuchen.
Leider muß ich sagen, das mir das mal gar nicht liegt.
das ist mir zu feine Arbeit. Das dauert mir alles viel zu lang und es geht viel zu ruhig dabei voran.
*rumhibbel* Ja, so verbrachten wir noch gemütlich quatschend und ein paar Bilder anschauend den Vor- und Nachmittag, bis ich mich dann irgendwann wieder auf die Heimfahrt machen mußte..
Fio auch hier möchte ich mich noch einmal für Deine / eure Gastfreundschaft bedanken!
Evchen
















Morgen kaufe ich mir ein Surfbrett und hebe ab.
Nächstes Mal bin ich hoffentlich auch wieder mit am Start 






melde gehorsamst, Mission erfüllt 